Infos zum Bund FeG:

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden (kurz BFeG) ist ein Dachverband evangelischer Freikirchen, die unabhängig von der Landeskirche in Deutschland sind.

Im Moment gibt es in Deutschland mehr als 450 Freie evangelische Gemeinden mit insgesamt fast 40.000 Mitgliedern (siehe Idea-Bericht vom 4.10.11 hier).

Die erste FeG Deutschlands wurde 1854 von Hermann Heinrich Grafe in Elberfeld, heute ein Stadtteil von Wuppertal, gegründet.

Für Grafe stand die „freie Gnade“ Gottes in Jesus Christus im Mittelpunkt der christlichen Gemeinde, sie begründet die „Einheit der Kinder Gottes“. Der Einheitsgedanke war für Grafe der Dreh- und Angelpunkt seiner Auffassung von der Gemeinde als Darstellung des Leibes Christi. Er vertrat die Meinung, dass all diejenigen, die um die Vergebung ihrer Sünden durch das Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus wissen, die Möglichkeit haben sollten, zusammen das Abendmahl einzunehmen. Gleichzeitig wehrte er sich gegen die Praxis der evangelischen Kirche, das Abendmahl ohne Hinweis oder Rückfrage an jeden Gottesdienstbesucher auszuteilen.

Von den Baptistengemeinden unterscheiden sich FeGs insofern, als sie zwar lehren, dass eine Taufe erst nach der persönlichen Glaubensentscheidung eines Menschen erfolgen kann, es aber dennoch akzeptieren, wenn ein Mensch, der an Jesus Christus gläubig geworden ist, seine Kindertaufe nachträglich als gültig ansieht.